Präsentationen und Kommentare

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

"Der Einschlag eines Asteroiden auf der Erde dürfte dazu beigetragen haben, daß die Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren verschwunden sind. Zumindest gibt es viele Hinweise wie die Anreicherung von Iridium in den Sedimenten aus jener Zeit, die diesen Schluß nahelegen. Auch in anderen Fällen scheinen solche Einschläge zu vielfachem Artensterben geführt zu haben. In dem Buch "Unser Planet im Kreuzfeuer - Katastrophen der Naturgeschichte" rollt Klaus Wilhelm das Thema auf. Der Autor untersucht, wie gefährdet für kosmische Kollisionen unser Heimatplanet tatsächlich war und immer noch ist. Er stellt Asteroiden und Kometen vor, schildert, wie derartige Objekte die Evolution beeinflußt haben, und führt Fossilien und Einschlagkrater als Zeugen der Ereignisse an. Schließlich zeigt er auch die Möglichkeiten und Grenzen zukünftiger Abwehrstrategien auf."
(Nr. 147 vom 28.06.2006 / Seite N2)

 

DIE WELT:

„Gerade hat die Internationale Astronomie-Union beschlossen, systematischer als bisher den Himmel nach Objekten abzusuchen, die der Erde gefährlich werden könnten: Meteoriten, die so groß sind, dass sie nicht in der Atmosphäre verglühen, und beim Einschlag Schaden verursachen. Solch ein Objekt kann durch die enorme Aufprallgeschwindigkeit von einigen Zehntausend Stundenkilometern verheerende Auswirkungen haben. Nach Schätzungen von Geoforschern reicht ein ein Kilometer großes Objekt, um die Zivilisation der Erde zu zerstören. Solche Katastrophen hat es mehrfach gegeben, und jeweils wurde ein großer Teil der Tier- und Pflanzenarten ausgerottet. Dieses Buch fasst das paläontologische und biologische Wissen über Impaktereignisse zusammen.“
(Buchtipp vom 26.08.2006 / Seite W1)

 

Reinhardt O. Cornelius-Hahn, Verleger (Halle):

"Es klingt spannend und fast ein wenig unterhaltsam, die aufgezählten Fakten und die Möglichkeiten mitzudenken. Für einen 'Angstmacher' halte ich das Buch nicht. Interessant ist der aufkommende Gedanke, der durch den Inhalt genährt wird, wie endlich und vielleicht auch wie kurzlebig das Schicksal der Menschheit sein kann. Die Menschen, ihrem Wesen nach eine vorübergehende gesamtheitliche Erscheinung auf unserem Planeten, werden klarer in ihrer Aggressivität und Intensität, wie sie den Planeten Erde verbrauchen. So gesehen auch ein Stück große Philosophie."
(Schreiben vom 03.05.2006)

 

Dr. med. Volker Rimkus (Strande):

"Meine Frau und ich sind inzwischen heil und gesund mit unserer Segelyacht wieder im Heimathafen. Wir hatten ein sehr 'durchwachsenes' Wetter mit viel Regen, Starkwind, Gewittern und sonstigen Wetterunbilden. So gab es dann auch so manchen dadurch erzwungenen Hafentag, wo wir auf unserem gemütlichen Schiff in Trockenheit und wohliger Wärme geschmökert haben.
Ich hatte Ihr Buch gleich an den Anfang meiner Reiseleküre gesetzt und habe es leider viel zu schnell durch gehabt. Es ist sehr lehrreich geschrieben und mit all den wissenschaftlichen Belegen und Ihren eigenen Schlussfolgerungen auch richtig spannend. Ich habe viel Neues gelernt oder Bruchstückwissen ergänzen können. So wusste ich bislang auch nicht, dass sich die Venus 'falsch herum' dreht. Da sieht man einmal wieder, die Frauen......
Ich war richtig traurig, mit ansehen zu müssen, wie Ihr Buch beim Lesen immer dünner und dünner wurde!"
(Email vom 11.07.2007)