Ein Kometeneinschlag auf deutschem Boden

Im Jahr 2000 stießen Hobby-Archäologen um den bayerischen Heimatforscher Werner Mayer bei Geländeerkundungen im Chiemgau wiederholt auf eigenartige metallische Fundstücke, die großflächig auch im Untergrund verbreitet waren. Dabei fanden sie die auf der Erde extrem seltenen Eisensilizid-Minerale Gupeiit und Xifengit in der Nähe auffälliger Kraterstrukturen und an Stellen, an denen ein menschlicher Eintrag praktisch nicht in Frage kommt (Behr et al. 2003).
Die chemische Zusammensetzung und Verbreitung des außergewöhnlichen Materials erregte bei Wissenschaftlern der Universitäten München und Tübingen reges Interesse. Bei weiteren Untersuchungen des Geländes nahm die Vorstellung vom Einschlag eines extraterrestrischen Objektes immer deutlichere Konturen an.
Für die Einschläge von Fragmenten eines beim Eintritt in die Erdatmosphäre explodierten Himmelskörpers mit schrägem Einfallswinkel sprechen die folgenden Befunde:
- Die Krater bilden ein ellipsenförmiges Streufeld, wobei die größeren in der Nähe des Chiemsees, die kleineren nordöstlich liegen.
- Etliche Krater zeichnen sich durch ausgeprägte Ringwälle aus; manche wurden durch landwirtschaftliche Tätigkeiten wie Pflügen eingeebnet.
- In den Kraterstrukturen finden sich eine Ascheschicht, deformierte Steine und glatt mit Glas überzogene Gerölle.
- Chemische Analysen von Dünnschliffen verweisen auf einen Hitzeschock. Offenbar wurden sie durch eine kurzzeitige, außergewöhnlich hohe Hitzeeinwirkung von bis zu mehreren tausend Grad Celsius angeschmolzen (Schüßler 2005).
- Im Chiemsee stießen Taucher auf einschlägig verdächtige Gesteine, die Bruchstücke von Projektilen sein könnten, die Krater in den See geschlagen haben.
- Archäologische Ausgrabungen am Chiemsee brachten Indizien für einen Impakt zu Tage, bei dem auch tsunamiartige Flutwellen eine wesentliche Rolle gespielt haben.
- Zum Fundus könnten exotische chemische Verbindungen gehören, die aus der Frühzeit des Sonnensystems stammen.
Da im Katastrophenhorizont präzise zu datierende Keramik aus der Keltenzeit eingeschlossen ist und in der Nähe mancher Krater keltische Bronzestücke wie Nägel und Ringe gefunden wurden, die durch eine extrem starke Hitzeeinwirkung einseitig angeschmolzen sind, liegt die Vermutung nahe, dass die Krater zur Zeit der Kelten entstanden sind. Diverse Anhaltspunkte aus natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen (etwa die Thermolumineszenz-Datierung von mit einer nanodiamanthaltigen Glaskruste überzogenem Krater-Geröll oder Textpassagen aus der Geographie des griechischen Geographen Strabon, der von ca. 63 v. Chr. bis 23 n. Chr. lebte) untermauern zunehmend die Erkenntnis, dass zwischen 1000 v. Chr. und 335 v. Chr. ein Komet beim Eintritt in die Atmosphäre nordöstlich des Chiemsees explodierte und die Bruchstücke das ellipsenförmige Krater-Streufeld erzeugten.
Immer mehr Experten sind davon überzeugt, dass der Chiemsee-Impakt eine bedeutsame Entdeckung ist, die augenfällig bekundet, dass auch Treffer kometarer Projektile eine potentielle Gefahr für das Überleben der Menschheit darstellen.
Seit gut drei Jahrzehnten untersucht der Würzburger Geologe und Geophysiker Kord Ernstson irdische Einschlagskrater. Den Forschungsstand zum Chiemgau-Impakt fasste er im Mai 2006 wie folgt zusammen:
„Die einschlägig an diesem Phänomen arbeitenden Arbeitsgruppen wie Forscher von den Universitäten Würzburg, München, Tübingen, Antwerpen und vom Institut für interdisziplinäre Forschung in Gilching sowie B. Raeymaekers und Heimatforscher um W. Mayer sind weitestgehend der Meinung, dass das Kraterfeld zwischen Marktl und dem Chiemgauer Alpenrand mit dem Einschlag eines kosmischen Körpers in Verbindung zu bringen ist. Zunehmend großes Interesse von weiteren Forschern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (z.B. Astronomie, Archäologie, Vor- und Frühgeschich­te, Geschichtswissenschaft, Geographie, Gewässerkunde, Höhlenforschung und Altersdatierung) aus dem In- und Ausland ist zu konstatieren.
Während die Gruppen von den Universitäten München und Tübingen sich mit ihren Untersuchungen bisher auf den Raum österreichische Grenze, Marktl, Burghausen/Altötting konzentriert haben, ist es dem so genannten „Chiemgau Impact Research Team (CIRT)“ gelungen zu zeigen, dass die Streuellipse der Krater und zugehöriger Funde wesentlich größer ist und sich offensichtlich über den Chiemsee hinaus bis in die ersten alpinen Bergregionen hinein erstreckt, womit das Phänomen eine ganz andere Dimension erhalten hat. Die Anzahl der registrierten Krater hat sich inzwischen der Zahl 100 genähert. Dabei ist der Tüttensee bei Grabenstätt mit einem Durchmesser von grob 400 m nach wie vor als der größte der Krater anzusehen. Die frühere Annahme eines Toteisloches scheint durch weitere Befunde erneut widerlegt (siehe dazu auch CIRT 2005).
Die neuen zusätzlichen Befunde resultieren aus gerade abgeschlossenen geophysikalischen Messungen (Ernstson 2005), mineralogisch-petrographischen Untersuchungen (Schüßler 2005) und Schürfen. Neben dem Nachweis von schockproduzierten Mineralveränderungen in Gesteinen aus dem Tüttensee-Ringwall konnte im weiteren Umfeld des Tüttensees bei Schürfen ein graphithaltiger Impakthorizont mit brecciierten und extrem zersetzten silikatischen und karbonatischen Geröllen nachgewiesen werden. Ein Zusammenhang mit der Bildung des Tüttensees (Impakt-Ejekta) ist zu vermuten. Sonarmessungen im Chiemsee machen die Existenz von größeren Einschlägen in das Wasser wahrscheinlich; einschlägig veränderte Gerölle aus dem Chiemsee wurden einer Analytik zugeführt.
Auch die dem Impakt zugeschriebenen extrem ungewöhnlichen Stoffe und Minerale machen das Phänomen weiterhin aufregend. Auch wenn die teilweise Herkunft aus industrieller Fertigung bzw. als industrieller Abfall nach wie vor nicht völlig auszuschließen ist, weiterhin im Auge behalten wird und international ausgedehnte Recherchen betrieben werden, machen die Fundumstände (unberührte Bodenhorizonte, Funde unterhalb datierbarer Münzen usw. (ausführliche Diskussion bei Rappenglück et al. [2004]) große Probleme, eine industrielle Herkunft anzunehmen. Immerhin sind die auf der Erde nicht oder nur extrem selten auftretenden Minerale Gupeiit, Xifengit, Titankarbid bereits mit Meteoriten bzw. kosmischer Materie innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems in Verbindung gebracht worden. Das gilt insbesondere auch für den Nachweis von winzigen Diamanten (Nanodiamanten) im Streufeld des Chiemgauer Kometeneinschlages (Rösler et al. 2004, 2005; Schryvers & Rösler 2004). Zusätzliche bisher auf der Erde unbekannte Funde von Kohlenstoffspherulen (Rösler et al. 2004, 2005) sind rätselhaft, aber vermutlich ebenfalls kosmischer Herkunft.
Der Chiemgau-Komet und weitere vermutete Kometenimpakte (z.B. erst kürzlich referiert im Zusammenhang mit dem Zuendegehen der amerikanischen Clovis-Stein­zeitkultur) rütteln an der bisherigen Lehrmeinung der Impaktforscher, nämlich dass im Gegensatz zu Asteroiden­impakten Kometeneinschläge auf der Erde extrem unwahrscheinlich seien.
Der Einschlag in geschichtlicher Zeit (zwischen etwa 1000 v. Chr. und der Zeitenwende) sowie die Bedrohung der Menschheit durch tatsächlich vorstellbare künftige Kollisionen lenkt das Interesse verständlicherweise insbesondere auch auf die historischen Zusammenhänge, auf das, was damals in welchem Umfang in dieser Region tatsächlich geschah, wie der Mensch auf dieses Ereignis reagierte, was von dieser Katastrophe in der Erinnerung, in der Sprache lebendig blieb, zu Mythen wurde, von Geschichtsschreibern festgehalten wurde. Als einzige der beteiligten Gruppen hat das Chiemgau Impact Research Team auch hier einen Schwerpunkt der Forschung gesetzt mit vielfach bereits beeindruckenden Erkenntnissen: Aus archäologischen Befunden konnte erstmals ein vorläufiger Zeitrahmen für das Impakt­ereignis erschlossen werden. In neuesten Untersuchungen verdichten sich die Hinweise darauf, dass der Chiemgau-Impakt sogar in die schriftliche Überlieferung der Antike Eingang gefunden hat und schon im Altertum als ein Ereignis von überregionaler Bedeutung angesehen worden ist.“

Der generelle Kenntnisstand zum Chiemgau-Impakt vom Sommer 2008 wurde auf Fachtagungen in Moskau und Krasnoyarsk, die anlässlich der 100-jährigen Wiederkehr des Tunguska-Ereignisses stattfanden, den dortigen Kollegen präsentiert. Hier das Posterund der Abstract für die Tagung von Krasnoyarsk.

Eine fächerverbindende Studie neueren Datums von Barbara Rappenglück1, Michael A. Rappenglück1, Kord Ernstson2, Werner Mayer1, Andreas Neumair1, Dirk Sudhaus3 & Ioannis Liritzis4 erschien im Juniheft 2010 der renommierten Archäologie-Zeitschrift Antiquity unter dem Titel „The fall of Phaethon: a Greco-Roman geomyth preserves the memory of a meteorite impact in Bavaria (south-east Germany).“
1: Institute for Interdisciplinary Studies, Bahnhofstraße 1, 82205 Gilching, Germany
2: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Am Judengarten 23, 97204 Höchberg, Germany
3: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Physische Geographie, 79085 Freiburg, Germany
4: University of the Aegean, Department of Mediterranean Studies, Dimokratias 1, 85100 Rhodes, Greece
ANTIQUITY 84 (2010): 428–439

Seit Mai 2010 liegt auch ein deutschsprachiges Elaborat zur verheerenden Impaktkatastrophe vor wenigen tausend Jahren vor. In dem Büchlein „Der CHIEMGAU-IMPAKT. Ein bayerisches Meteoritenkraterfeld“ berichtet Kord Ernstson von ganz neuen und aufregenden Erkenntnissen, denen eine Gruppe von Geowissenschaftlern, Impaktforschern, Archäologen, Astronomen und Geschichtsforschern auf der Spur ist. Die Studie hat 80 Seiten und ist im Buchhandel (ISBN: 978-3-00-031128-4) oder über den Verein zur Förderung der Erforschung des südostbayerischen Meteoritenkrater-Streufeldes e.V. (www.verein.chiemgau-impakt.de) erhältlich.



Die Beurteilung einer kritischen Pressemitteilung von 2010: Text

 

Ausstellung:

Der Chiemgau-Impakt - Rathaus Grabenstätt.

Hier ein Einblick in die Ausstellung.



Internetseiten:

http://www.chiemgau-impakt.de
http://www.impaktstrukturen.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/19102004042702.shtml



Internetartikel, die bei der deutschen Nationalbibliothek archiviert sind:

Kord Ernstson, Michael Hiltl, Frank Bauer, Andreas Neumair and Michael A. Rappenglück (2010): Short-term coalification: a new impact-related process?
Adresse der Netzpublikation: http://impact-structures.com/news/coalificationcomp.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-2010051630

Andreas Neumair, Kord Ernstson, Werner Mayer, Barabara Rappenglück, Michael A. Rappenglück and Dirk Sudhaus (2010): Characteristics of a Holocene impact layer in an archeological site in SE-Bavaria, Germany
Adresse der Netzpublikation: http://impact-structures.com/news/Stoettham_c.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-2010051627

Kord Ernstson (2008): Regmaglypten auf Kalksteingeröllen. Hinweis auf Karbonatschmelze im Chiemgau-Impakt
Adresse der Netzpublikation: http://www.chiemgau-impakt.de/images/bdw/artikel.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-20100515131

Till Ernstson (2007): A peculiar prehistoric artifact in the Tüttensee impact ejecta ("Bunte Breccia"; Chiemgau Holocene impact event)
Adresse der Netzpublikation: http://bandkeramik.eu/Lochstein%20Artikel%20Till%20englisch.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-2010052198

Kord Ernstson (2006): Neue Belege für den meteoritischen Ursprung des Tüttensees. Ein Impakthorizont in Schürfen bei Mühlbach
Adresse der Netzpublikation: http://chiemgau-impakt.de/Tuettensee_ges.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-2010051604

CIRT (Chiemgau Impact Research Team) (2006): The Holocene Tüttensee meteorite impact crater in southeast Germany
Adresse der Netzpublikation: http://www.chiemgau-impakt.de/artikel2.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-20100515163

Kord Ernstson (2006): Schock-Effekte (Schockmetamorphose) in Gesteinen aus dem Impakthorizont am Tüttensee (Ejekta, Bunte Breccie)
Adresse der Netzpublikation: http://www.chiemgau-impakt.de/bdw3.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-20100515141
CIRT (Chiemgau Impact Research Team) (2006): Der holozäne Tüttensee-Meteoritenkrater in Südostdeutschland
Adresse der Netzpublikation: http://www.chiemgau-impakt.de/artikel2d.pdf
URN-Identifikation: urn:nbn:de:101:1-20100515121



Weitere Publikationen zum Chiemgau-Impakt (Auswahl):

CIRT, Chiemgau Impact Research Team (2004): Did the Celts see a cometary impact 200 B.C.? (Sahen die Kelten einen Kometeneinschlag 200 v. Chr.?)

CIRT, Chiemgau Impact Research Team (2005): Kommentar zu: Der Tüttensee im Chiemgau - Toteiskessel statt Impaktkrater,  von Gerhard Doppler und Erwin Geiss (Bayerisches Geologisches Landesamt).

CIRT (Chiemgau Impact Research Team): The Chiemgau Impact. An extraordinary case-study for the question of Holocene impacts and their cultural implications. SEAC (Société Européenne pour l'astronomie dans la culture) meeting (XVIth). - September 8-12, 2008, Granada (Spain).

Ernstson (2005): Gravimetrische Untersuchungen bei Grabenstätt: Anzeichen für einen Impaktursprung des Tüttensee-Kraters erhärtet.

Ernstson & Rappenglück: The Chiemgau crater strewnfield. Evidence of a Holocene large impact event in Southeast Bavaria, Germany. - International Scientific Conference "100 Years of the Tunguska Event". - June 30 - July 6, 2008, Krasnoyarsk (Russia).

Ernstson et al.: The Chiemgau Crater Strewn Field. Evidence of a Holocene Large Impact Event in Southeast Bavaria, Germany. In: Journal of Siberian Federal University. Engineering & Technologies 1 (2010 3) 72-103

Fehr et al. (2005): A meteorite impact crater field in eastern Bavaria? A preliminary report (Ein meteoritisches Kraterfeld in Ostbayern? Ein vorläufiger Bericht). Meteoritics and Planetary Science, 40, 187-194.

Hoffmann et al. (2004): Evidence for an impact strewn field in SE Bavaria (Anzeichen für ein Impakt-Streufeld in SE-Bayern). Paneth-Kolloquium, Nördlingen.

Hoffmann et al. (2005): Characterization of a small crater-like structure in southeast Bavaria, Germany (Charakterisierung einer kleinen kraterähnlichen Struktur in Bayern (Deutschland). Meteoritics and Planetary Science, 40, p. A129.

Raeymaekers & Schryvers (2004): Iron silicides and other metallic species in the SE Bavarian strewn field (Eisensilizide und andere metallische Komponenten in dem SE-bayerischen Streufeld). Paneth-Kolloquium Nördlingen.

Rappenglück et al. (2004): The Chiemgau impact event in the Celtic Period: evidence of a crater strewnfield and a cometary impactor containing presolar matter (Das Chiemgau-Impaktereignis in der keltischen Periode: Anzeichen für ein Kraterstreufeld und ein Kometenprojektil mit präsolarer Materie).

Rappenglück et al. (2005): Sind die Eisensilizide aus dem Impakt-Kraterstreufeld im Chiemgau kosmisch? - Eur. J. Mineral. 17, Beih. 1: 108.

Rappenglück, B & M (2006): Does the myth of Phaethon reflect an impact? Revising the fall of Phaethon and considering a possible relation to the Chiemgau Impact. - Mediterranean Archaeology and Archaeometry, Proceedings of the International Conference on Archaeoastronomy, SEAC 14th 2006, "Ancient watching of cosmic space and observation of astronomical phenomena", Vol. 6, No. 3 (2006), 101-109

Rappenglück & Ernstson: The Chiemgau crater strewn field (Southeast Bavaria, Germany): Evidence of a Holocene large impact event. - International Conference "100 years since Tunguska phenomenon: Past, present and future". - June 26 - 28, 2008, Moscow (Russia).

Rappenglück, B & M (for the Chiemgau Impact Research Team): The fall of Phaethon. Is this a geomyth reflecting an impact in Bavaria during the Celtic period? - 33rd International Geological Congress. Session: Myth and Geology. - August 5 - 14, 2008, Oslo (Norway).

Rappenglück et al.: The Chiemgau impact. An extraordinary case study for the question of Holocene meteorite impacts and their cultural implications. - In: Belmonte, J. A. (ed.), Proceedings of the International Conference on Archaeoastronomy, SEAC 16th 2008 “Cosmology across Cultures. Impact of the Study of the Universe in Human Thinking”, Granada September 8-12, 2008, A.S.P. Conf. Ser., 2009.

Rösler et al. (2004): Puzzling new carbon materials in forest soils: carbonaceous graphitic spherules (CGS) with diamonds (Rätselhaftes neues Kohlenstoffmaterial in Waldböden: Graphitische Kohlenstoff-Kügelchen mit Diamanten). Paneth-Kolloquium, Nördlingen.

Rösler et al. (2005): Diamonds in carbon spherules - evidence for a cosmic impact? (Diamanten in Kohlenstoff-Kügelchen - Anzeichen für einen kosmischen Impakt?). Meteoritics and Planetary Science, 40, p. A129.

Schryvers & Rössler (2004): Diamond identification by TEM in carbonaceous graphitic sperules (Nachweis von Diamanten mit dem TEM in graphitischen Kohlenstoff-Kügelchen). Paneth-Kolloquium, Nördlingen.

Schryvers & Raeymakers (2005): EM characterisation of a potential meteorite sample, proceeding of EMC 2004, Vol. II, p. 859-860 (ed. D. Schryvers, J.P. Timmermans, G. Van Tendeloo). Abstract-Artikel und Poster (2 MB) können angeklickt werden!

Schüssler (2005): Petrographie und Geochemie von mechanisch und thermisch geschockten Geröllen aus dem nördlichen Bereich des Impakt-Areals.

Schüssler (2005): New analyses - new photomicrographs: xifengite, gupeiite and titanium carbide (Neue Analysen - neue Erzmikroskopie: Xifengit, Gupeiit und Titankarbid).

Schüssler et al. (2005): Das Impakt-Kraterstreufeld im Chiemgau. - Eur. J. Mineral. 17, Beih. 1: 124.


Artikel in Magazinen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften:

Astronomy Online
Bild der Wissenschaft
DER SPIEGEL
FOCUS
PM History


TV-Dokumentationen:

ARTE Xenius
Faszination Wissen des BR
Galileo
Spiegel TV
Welt der Wunder
ZDF Terra X


Vortragseinladungen:

Ernstson, K. (2005): Als der Himmel einstürzte. Der Chiemgau-Impakt in historischer Zeit. - Geowissenschaftliches Kolloquium, Institut für Geowissenschaften, Universität Kiel.

Rappenglück, M.A. (2005): "Wenn der Himmel auf die Erde fällt ... Der Chiemgau-Impakt". - Karlsgymnasium, Bad Reichenhall, Fachtagung der Oberbayerischen Geographie-Lehrer.

Schüssler, U. (2005): Das Impakt-Kraterfeld im Chiemgau. - 8. Internationale Meteoritenbörse, Gifhorn.

Ernstson, K. (2006): Vortrag vor dem Naturwissenschaftlichen Verein Würzburg.

Rappenglück, M. und Ernstson, K. (2008): Planetarium Berlin.

Ernstson, K. (2008): Altenberg (Bergisches Land). Verein für Landschaft und Geschichte e.V.).

Ernstson, K. (2008): Bad Mergentheim. Astronomische Vereinigung.

Rappenglück, M.A. (2009): Fribourg/Freiburg (Schweiz).

Société Fribourgeoise des sciences naturelles/Freiburger Naturforschende Gesellschaft.

Außerdem regionale Vorträge von W. Mayer, M.A. Rappenglück, B. Rappenglück und K. Ernstson in Traunstein, Kienberg, Grabenstätt, Chieming und Bergen.